Vierter Platz bei der Deutschen Schachmeisterschaft

Mannschaft aus Hagen a.T.W. etabliert sich in der deutschen Schachwelt

 

Kilian Böhning, Balint Balaz, Andreas Hoppeund Paul Laubrock vom Hagener Schachverein haben den vierten Platz bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften im Schach erkämpft und zwar hinter den Vereinen aus Berlin, Lübeck und Sasbach. Die „Unter 12“-jährigen Jungs (U12) sind zwischen Weihnachten und Neujahr am Arendsee in Sachsen-Anhalt gegen die 18 besten Mannschaften aus ganz Deutschland angetreten. „Diese vier haben es geschafft, dass die Schachspieler in Deutschland bei dem Namen Hagen nicht mehr an die Stadt Hagen denken, sondern an unser kleines Hagen am Teutoburger Wald.“ Berichtet Karsten Bertram, Trainer beim Hagener Schachverein, nicht ohne Stolz. Um auf den Deutschen Meisterschaften starten zu können, haben sich Kilian, Balint, Paul und Andreas im letzten Jahr auf mehreren Turnieren qualifizieren müssen. So wurden sie Bezirksmeister in Lingen, Landesmeister in Verden und –Norddeutscher Vizemeister in Magdeburg.

„Es ist ein absoluter Glücksfall für einen kleinen Dorfverein wie wir es sind, mehrere Jungs im gleichen Alter mit so einer Spielstärke zu haben“, so Bertram. „Wenn man es genau nimmt, hätten wir den Meistertitel auch verdient, da alle anderen Vereine, die vor uns platziert wurden, sich gute Spieler aus anderen Vereinen eingekauft haben.“ Das Turnier verlief nicht so glatt wie geplant. Die Kinder haben am Anfang des Turniers nicht ihre volle Spielstärke gezeigt, waren zu nervös. Erst nach der vierten Runde kam die Selbstverständlichkeit zurück und es wurde gepunktet. Nur mit einem halben Punkt Unterschiedkonnte dann noch der Berliner Verein gewinnen. Damit waren die Hagener das einzige Team, das die Sieger dieses Turniers in Bedrängnis bringen konnte.

Kilian, Balint, Andreas und Paul  stehen in diesem Jahr wieder alle Türen offen. Sie haben noch einmal die Chance in dieser Zusammensetzung auch 2012 bei den Deutschen Meisterschaften antreten zu können und sind dabei hoch motiviert: Nicht zuletzt durch die Einzelerfolge, die jeder für sich gesammelt hat. So ist Paul im November bei den Weltmeisterschaften in Brasilien gewesen und Andreas hat bei den Niedersächsischen Open-Meisterschaften in Verden Anfang des Jahres mit seinen 11 Jahren bei der U 16 gewonnen. Balint wurde im letzten Jahr Vizebezirksmeister bei den Erwachsenen und Kilian ist die Nummer Eins in Niedersachsen – eine starke Truppe also!

HMB 26.01.2012

 

 

 

Schachpartien in der Savanne

Zehnjähriger Hagener zurück von abenteuerlicher Junioren-WM in Brasilien

 

Von Thorsten Wöhrmann

 

Hagen. Schach-Weltmeister ist der zehnjährige Paul Laubrock nicht geworden. Sein Platz im Mittelfeld der Titelkämpfe in Brasilien ist aber auch nicht zu verachten – und fast schon Nebensache bei all den anderen Abenteuern.

 

Die Hin- und Rückreise war anstrengend , und auch der Aufenthalt in Brasilien mit täglichen Schachpartien hat an den Kräften gezehrt. Dennoch möchte der zehnjährige Paul Laubrock aus Hagen die Zeit in Südamerika nicht missen. Vier Stunden Zugfahrt nach Frankfurt, dann 14 Stunden im Flieger.. Anschließend noch gut drei Stunden mit dem Bus in brasilianische Caldas Novas, dem Austragungsort der Junioren-Schach-WM. Caldas Novas ist eine Stadt mit rund 65000 Einwohnern, die einsam in der Savanne liegt. Sie war für zehn Tage das Zuhause für Paul und seinen Vater Thomas. Zusammen mit weiteren deutschen,  kanadischen und US-amerikanischen Teilnehmern waren sie in einer Hotelanlage ganz in der Nähe der Turnierstätte untergebracht.

„Wir hatten richtig Glück, dass die Halle, in der die

WM-Spiele stattfanden nur etwa vier Fußminuten vom Hotel entfernt lag. Andere Teilnehmer mussten bis zu einer Dreiviertelstunde mit dem Bus anreisen“, sagt Paul Laubrock.

Neun Schachpartien, so hatte es der internationale Schachverband FIDE vorgegeben, mussten gespielt werden. Dabei galt es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Pauls Trainer in Deutschland Strategien und Taktiken für die einzelnen Partien ausarbeiten und sie dann per Internettelefon übermitteln. So weit der Plan aber es kam anders. Da die FIDE keine Spiellisten veröffentlichte, wussten weder Pauk noch sein Trainer Karsten Bertram, gegen wen er als Nächstes spielen musste. Somit konnte Bertram auch keine gegnerbezogenen Taktiken aufstellen. Paul war mehr oder weniger auf sich allein gestellt, und der Trainer musste, fern in der Heimat, tatenlos zusehen, zumal auch die Internetverbindung während der Turniere völlig überlastet war.

Seine Gegenspieler bei der riesigen Veranstaltung kamen aus Argentinien, Bolivien, Peru, der Mongolei, den USA und Mexiko. Die einzelnen Spiele dauerten zwischen zweieinhalb und dreieinhalb Stunden. Am Ende belegte Paul Laubrock einen respektablen 59. Platz von 121 WM- Teilnehmern – alle ungefähr in seinem Alter. Paul wirkt damit nicht unzufrieden.

Geschenk vom Gegner

Am Rande der Schach-WM haben Vater und Sohn Laubrock so manches erlebt. Da waren beispielsweise zahlreiche Einheimische, die sich mit Paul ablichten lassen wollten, da man dort keine Kinder mit hellblonden Haaren kennt. Oder die frei laufenden Affen und umher fliegenden Papageien, die Paul früh am Morgen im Hotel weckten. Große Freude hat ihm das Gastgeschenk seines peruanischen Gegners Jefferson Gonzales gemacht. Paul bekam zu Spielbeginn eine Original-Wollmütze aus Peru, die selbst beim Fototermin im heimischen Wintergarten genau so wenig fehlen durfte, wie das T-Shirt der deutschen Schachmannschaft und Ansichtskarten von Heimatorten anderer Kontrahenten.

Zurück in Hagen, verzichtete Paul in der ersten Woche freiwillig auf Schach und Fußball, da er die Hausaufgaben aus zahn Tagen komplett nachholen musste. Glücklicherweise verpasste er keine Klassenarbeiten.

Jetzt, nachdem die schulischen Leistungen wieder auf dem aktuellen Stand sind, konzentriert Paul sich auch wieder auf Schach. Zischen Weihnachten und Neujahr geht es erstmal zu den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Arndsee. „Gerne würde ich noch einmal an einer Schach-WM teilnehmen“, sagt Paul. Vielleicht klappt es ja schon im nächsten Jahr in Slowenien.

 (NOZ 13.12.11)

 

 

Hagener Schachverein erfolgreich bei den Bezirksmeisterschaften

 In den Herbstferien hat die diesjährige  Bezirksjugendeinzelmeisterschaft am Alfsee stattgefunden. Wie bereits in den Jahren zuvor war der Hagener Schachverein auch in diesem Jahr  wieder mit einer 20-köpfigen Gruppe von Jugendlichen vertreten. In der Altersklasse unter 16 Jahren haben gleich zwei U12-Spieler aus Hagen teilgenommen. Letztendlich verpasste der erst 10-jährige Paul Laubrock den Bezirksmeistertitel, nachdem er sich in der letzten Runde geschlagen geben musste. Nikita Rau und Kilian Böhning mussten sich ebenfalls in der Altersklasse U18 und U14 mit dem Vizemeistertitel zufrieden geben. Weitere Spitzenplatzierungen erreichten Alexander Pitzer (3. Platz Altersklasse U12) und Fabian Arens (3. Platz Altersklasse U10). Besonders erfolgreich ist man bei den Bezirksblitzmeisterschaften gewesen. In den vier verschiedenen Altersgruppen konnten insgesamt drei Titel gesichert werden. Kilian Böhning siegte ungeschlagen in der U12 und Lukas Beinke sicherte sich in der U14 den Titel Eine Woche später waren die Erwachsenen an der Reihe und haben die Bezirksmeisterschaft in Bersenbrück ausgespielt. Nicht nur Erwachsene haben teilgenommen, sondern auch drei Kinder vom Hagener Schachverein. Neben zahlreichen Spitzenspielern durften Kilian Böhning, Paul Laubrok und Balint Balazs ihr Können unter Beweis stellen. Nach fünf Runden ist der erst zehnjährige Balint Balazs Vizebezirksmeister bei den Erwachsenen geworden. Kilian und Paul zeigten ebenfalls gute Leistungen und landeten im Mittelfeld.

(HMB 24.11.11)

 

 

Schach: Selbstsicherer Start in die Jugendbundesliga

Mit einem überzeugenden 5,5:0,5 besiegt der frisch in die Jugendbundesliga aufgestiegene Hagener SV den etablierten SV Werder Bremen. Diese bravouröse Leistung ermöglicht den direkten Sprung an die Tabellenspitze vor namhaften Vereinen wie z.B. dem Hamburger SK, welchem, ebenso wie Bremen,  ein großzügiger Pool an gesponsorten Geldern sowie ein angestellter Trainer zur Verfügung steht.

Sollte Hagen im Stande sein, die momentane Performence zu halten oder gar zu verbessern, so winkt am Ende der Saison die Qualifikation für die Deutsche Vereinsmeisterschaft U20, bei der sich die besten Jugendmannschaften Deutschlands miteinander messen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Hagen die Chance, an der DVM teilzunehmen und schloss mit  einem durchaus erfolgreichen zehnten Platz ab.

(HMB 29.09.11)

 

 

Fünf Meistertitel nach Hagen geholt

Während andere Jugendliche am Freitag mit den Gedanken bei den Partys vom Wochenende sind, sitzen einige Jungen und Mädchen hoch konzentriert in der Jägerbergschule und spielen Schach. Bei der wöchentlichen Trainingsstunde des Hagener Schachvereins geht es still zu. Nur das Klicken der Uhren ist zu hören, die von den Spielern abwechselnd bedient werden. Müdigkeit ist hier niemanden anzumerken. Dabei liegt hinter dem Verein eine anstrengende Saison. Und die war für die 77 Spieler vor allem eines: erfolgreich. Insgesamt fünf Meisterschaften wurden gewonnen, zahlreiche Aufstiege gefeiert und Qualifikationen verbucht. Vier der fünf Herren-Mannschaften sind in ihren Klassen und Ligen aufgestiegen. Die A-Jugend gewann die Landesmeisterschaft und spielt in der nächsten Saison in der Jugendbundesliga. Die B-Jugend sicherte sich die Bezirksmeisterschaft, ebenso die D-Jugend. 

„Das war auf breiter Linie eine unheimlich erfolgreiche Saison“, erzählt Jugendtrainer Karsten Bertram. Er betreut rund 50 Kinder und bringt ihnen die richtigen Züge bei. Bertram ist Mathelehrer. Kombination, Vorausdenken und Logik sind wichtig beim Schach, genau wie in der Mathematik.

 Im Verein spielen nicht nur Kinder und  Jugendliche aus  Hagen. Weil man sich in Hagen in den letzten Jahren einen guten Ruf „erspielt“ hat, wollen auch immer mehr Schachfreunde aus dem Umland, sogar aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen, hier mitmischen.

Doch bei aller Freude über gewonnene Meisterschaften und Pokale hat der Verein ein Problem: Ihm fehlt das Geld. So ist man einerseits glücklich über Qualifikationen für bestimmte Meisterschaften. Andererseits weiß der Verein oftmals nicht, wie er die Fahrt zu den Ausscheidungen bezahlen soll. „Wir können uns die gute Leistung gar nicht leisten“ bringt Bertram das Dilemma auf den Punkt. Der finanzielle Engpass zeigt sich auch bei der eigenen Ausstattung. Auf

den Schachbrettern spielt man nicht mit weißen und schwarzen Figuren wie üblich. Auch Springer und Bauern in Lila stehen auf dem Feld. „Neues Material würde bis zu 2000 Euro kosten, das geht nicht“, so Bertram. Deshalb wird dreifarbig gespielt. Sieben Mädchen spielen im  Verein.“ Jungen sind sehr intuitiv und kreativ, das ist beim Schach sehr wichtig“, sagt der Trainer. Für Mädchen sei es schwer, sich durchzusetzen. „Aber wir fördern sie natürlich“.

(NOZ 17.09.11)

 

 

Hagener Schachspieler erfolgreich

 

Noch nie war der Hagener Schachverein so erfolgreich, wie vergangene Saison. So stiegen u. a. vier der fünf Mannschaften auf und vertreten den Club in der nun folgenden Saison von der Verbandsliga bis zur Kreisklasse. Dies ist insbesondere möglich geworden durch die gute Jugendarbeit. So sicherten sich auch die Jugendmannschaften Landes- (U20) und Bezirksmeistertitel (U16 und U12) und stiegen in die nächst höheren Spielklassen auf. Erwähnenswert ist, dass die U20 dadurch in der folgenden Spielzeit in der Jugendbundesliga antritt., der höchsten Klasse überhaupt. Im Jugendeinzelbereich sind Erfolge auf Bezirks-und Landesebene vorzuweisen. Sieben Hagener nahmen sogar an den Deutschen Einzelmeisterschaften teil. Aber auch der Niedersachsentitel der Herren wurde sicher nach Hagen gebracht. Soeben ist die alljährliche Fahrt zu einem europaweit einzigartigen Event in Tschechien zu Ende gegangen. Für drei Wochen verwandelt sich eine Kleinstadt durch mehr als zweitausend Schachspieler aus In- und Ausland in ein Schachzentrum. Dies bietet ideale Voraussetzungen sich zu verbessern und wurde von 19 Hagenern gerne wahrgenommen. Interessierte und Gäste sind zum Spielabend dienstags ab 19 Uhr in der Gaststätte Stock willkommen.

(HMB 18.08.11)

 

 

Erfolgreiche Saison für Hagener Schachverein

 

Sehr zufrieden mit der abgelaufenen Saison kann der Hagener Schachverein sein. Von den fünf Erwachsenenmannschaften sind drei aufgestiegen, zwei als Meister ihrer Ligen.

Im Einzelnen: Hagen I belegte Platz 2 in der Bezirksliga und ist wieder in die Verbandsliga aufgestiegen. Die zweite Mannschaft wurde Meister in der Kreisliga und spielt nun in der Bezirksklasse. Ebenfalls Meister in der 1. Kreisklasse wurde die dritte Mannschaft Sie ist somit wieder in die Kreisliga aufgestiegen. Ebenfalls eine glänzende Platzierung erreichte die vierte Mannschaft mit Platz 4 in der 1. Kreisklasse. Die fünfte Mannschaft belegt auch einen äußerst guten 5. Platz in der 2. Kreisklasse.

(HMB 05.08.10)

 

 

Neujahrsessen des Hagener Schachvereins

Langjähriger Vorsitzender wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Zum jährlichen Neujahrsessen lud der Schachverein am 15. Januar 2010 ins Wiesental ein. Es gab ein reichhaltiges Grünkohlessen, zu dem viele erschienen, da dieses beliebte Event auch eine willkommene Gelegenheit zum Treffen bietet.

Vorm Essen nutzte der 1. Vorsitzende, Wolfgang Sandkämper, den feierlichen Rahmen,  um seinen Vorgänger, Manfred Heinsch, zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Dabei rückte er dessen Verdienste noch einmal allen in Erinnerung. Unter großem Beifall wurde dieser „offizielle Teil“ verabschiedet.

Nach dem Essen folgte ein gemütliches Zusammensein, bei dem natürlich auch Schach spielen nicht fehlen durfte. Bilder zu diesem Ereignis sind auf der Homepage unter www.Hagener-Schachverein.de einzusehen.

Alle freuten sich über den gelungenen Abend und werden bestimmt beim nächsten Mal auch mit dabei sein.

 


Manfred Heinsch (r) wird durch Wolfgang Sandkämper (Mitte) zum
Ehrenvorsitzenden ernannt. Hermann Kamlage (l, Ehrenvorsitzender)
 ist ebenfalls dabei.

 

(S.R. 19.01.10)

    Hervorragendes geleistet!

Meister aus Schachverein, Schützengesellschaft und Bogenclub geehrt

Viele Urkunden, Medaillen und finanzielle Unterstützung für die Jugendarbeit gab es am Dienstag, dem 15. September, im Hagener Rathaus: Bürgermeister Dieter Eickholt, flankiert von Fachdienstleiter Markus Hestermeyer, dem stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Leonard, sowie Ratsherr Wolfgang Boss, Lob und Dank in der schönsten Form an verdiente Sportler. Da sie keinem der Hagener Sportvereine angehören, die in „großer Runde“ ihre meister ehren, lädt die Gemeinde jedes Jahr die verdienten Mitglieder des Bogenclub, Schachverein und Schützengesellschaft ein.

„Ich sehe viele Gesichter häufiger“, freute sich der Bürgermeister. Dazu gehörte u. a. Justina Schreiber, die sich als Landesmeisterin der unter 14-jährigen (U14) bei den Schach-Landesmeisterschaften in Rotenburg eine Medaille und eine Urkunde der Gemeinde redlich verdient hatte. Doch auch die Schach-Mannschaften durften sich freuen: Kristin Rethmann, Lukas Beinke, Nikita Rau und wieder Justina Schreiber wurden unter Betreuung von Manuel Fiegenbaum Bezirksmannschaftsmeister der C-Jugend. Betreuer Sebastian Bergmeyer durfte für Lukas Worpenberg, Kilian Böhning, Marten Bach und Paul Laubrock eine Urkunde sowie einen gefütterten Umschlag für die Jugendförderung entgegennehmen. Seine Gruppe hatte die Bezirksmeisterschaften in der D-Jugend gewonnen! Nicht unerwähnt ließ Eickholt daneben Jannik Bach, der Vizemeister der U14 Bezirksmeisterschaften geworden war. Den dritten Platz erzielte bei den U16 Bezirksmeisterschaften in Meppen Heiner Rieping. Ebenso lobte der Bürgermeister Jascha Bonacic: Er belegte den dritten Platz bei den Amateureuropameisterschaften im Schnellschach in Tschechien. Nicht zuletzt zeigte sich Dieter Eickholt stolz über die Vizemeisterschaft der Schachspieler in der Jugendliga Niedersachsen. Zu dieser Gruppe gehören Colin Wierum, Heiner Rieping, Nils Orschulik, Jannik Bach, Kristin Rethmann sowie wieder Jascha Bonacic, der auch Mannschaftsführer ist.

[…]

„Wir wissen, dass es auf den Einzelnen ankommt“, sagte der Bürgermeister mit Blick auf die Ehrengäste im großen Sitzungssaal. „Aber es ist auch wichtig, dass vor allem der Nachwuchs durch sein Umfeld – die Eltern und Großeltern – unterstützt wird.“ Die Gemeinde erachte die Unterstützung sportlicher Aktivitäten immer für richtig und sinnvoll. An die Hagener Jugend gerichtet äußerte er die Hoffnung, „dass ihr auch stolz darauf seid, die Gemeinde Hagen  a. T. W. zu vertreten!“

(HMB29.10.09)

 

Schulschachfest in Osnabrück

7 Siege für den Landkreis

Das Gymnasium Graf Stauffenberg konnte sich in der Königsklasse der WK1 durchsetzen

Januar 2009. Zu einem wiederum großen Schachereignis wurde das Finale vom Unterbezirk Osnabrück in der vergangenen Woche im Haus der Jugend  Rund 350 der besten Schachspieler und Schachspielerinnen aus den beiden Nachbarkreisen stritten in neun Wettkampfgruppen um Titel und Fahrkarten zum Bezirksfinale am 25. Februar 2009 in Rastede. So zeigten sich die Organisatoren des Turniers, Sebastian Bergmeyer, Manuel Fiegenbaum und Karsten Bertram aus Hagen, auch sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen, den hervorragenden Turnierbedingungen und dem Ablauf des gesamten Turniers. Nach den großen Erfolgen der vergangenen Jahre fand das zum achtzehnten Mal zentral ausgetragene Schulschach-Großturnier bei allen Beteiligten großen Anklang. ‘Dies war wieder ein schönes Finale in einem tollen Ambiente war eine häufig zu hörende Meinung der beteiligten Schulen von Nah und Fern.

 

Mit Hilfe des Dauersponsors der Sparkasse Osnabrück, der Stadt Osnabrück und auch dem Landkreis Osnabrück war es möglich geworden, den spannenden Wett­kämpfen um des Gegners König einen passenden Rahmen zu verschaffen. Herr Hans-Georg Freund, als vertreter der Stadt Osnabrück, begrüßte die Schachspielerinnen und Schachspieler im Alter von 8 bis 18 Jahren zu ihrem großen Finale und wünschte der Veranstaltung einen fairen und spannenden Verlauf. Er betonte den hohen Stellenwert des Schulschachs innerhalb des Sports und als Bestandteil von Unterricht und Schule.

 

Dass aber nicht nur die Teilnahme wichtig war, sondern erst recht der Erfolg, machten während der achtstündigen Spielzeit dann die Aktiven sehr schnell deutlich. Es wurde zwar stets fair aber hart gekämpft und so manch ein Spieler wollte gerne eine gute Figur machen.

 

Besonders erfreulich war, dass in der WK M2 mit der Haupt- und Realschule Hagen sich auch eine Mannschaft einer Realschule gegen alle Gymnasien beider Kreise durchsetzen konnte. Das Gymnasium Oesede konnte in der WK3 wieder eine überragende Form aufweisen, ihr gelang es als einzige Mannschaft des Turniers alle Spiele zu gewinnen. Im letzten Jahr konnte sie sich sogar bis ins Bundsfinale spielen. Auch in diesem wird noch über diese Mannschaft noch zu reden sein.      

 

Besonders erfreulich war, dass in der Königsklasse WK I nach Jahren der Abstinenz das Graf-Stauffenberg-Gymnasium wieder dabei war. Und überraschend trug das Team, in einem sehr spannenden Zweikampf mit dem Carolinum, den Sieg davon.

 

Mit der WKM2 und der WKHR gingen gleich zwei Titel an Die Haupt- und Realschule Hagen, das Carolinum konnte mit der WK2 und der WKM3 ebenfalls zwei Turniere gewinnen und auch das Gymnasium Oesede war mit der WK3 und der WKM4 gleich zweimal erfolgreich. Des Weiteren gewannen die Ursulaschule Osnabrück die WK4 und  die Grundschule Riemsloh die WKG.

 

Als Vertreter der Sparkasse Osnabrück zeigte sich Herr Hubert Rüters sehr beeindruckt über die tolle Stimmung der vielen Schüler. Mit wenigen gekonnten Worten hob er die Leistungen der Schüler hervor und bewies im Anschluss ebenfalls eine große Kondition bei der Übergabe der 30 Pokale und 150 Medallien.

 

Im Schlusswort lobte der neue Schulschachreferent Weser-Ems-Süd Karsten Bertram, das außerordentliche Engagement vieler betreuender Lehrerinnen, Lehrer und Eltern ohne die ein solches Turnier gar nicht möglich wäre. Schließlich macht nicht nur Lernen Schule aus, auch das Drumherum muss stimmen.  `

 

(K.B.  05.02.09)

 

 

Die Gemeinde Hagen ehrt ihre Meister

Herausragende Leistungen bei Schützen, Schachspielern und Bogenschützen

 

Im königlichen Spiel sind die Jüngsten die Größten: Der Hagener Schachverein stellte am Dienstag, dem 23. September, seine jungen Talente im Hagener Rathaus vor, die im laufenden Jahr mit bemerkenswerten Leistungen aufwarten konnten. Doch Bürgermeister Dieter Eickholt war nicht nur voll des Lobes für den Schachverein, sondern er freute sich ebenso, auch der Hagener Schützengesellschaft und dem Bogenclub Hagen wieder jeweils eine Palette von Medaillen und Gratulationsurkunden überreichen zu können. Alle Vereine erhielten außerdem eine kleine finanzielle Förderung für die Jugendarbeit, die sich in ganz besonderen Engagement zeigt „Nichts kommt von allein ,“ betonte der Bürgermeister in seiner Ansprache an die Gäste, „denn ihr alle habt Vorbilder, die euch dort hinbringen, wo ihr jetzt steht.“ Der persönliche Einsatz und der Einsatz von Eltern und Begleitern bedeute nicht nur Idealismus, sondern auch viel Aufwand an Zeit und auch an Geld, wie Eickholt weiter ausführte. (…) Vier junge Einzelmeister glänzten in diesem Jahr bei den Ehrungen der Schachspieler. Die gerade erst 13 Jahre alte Kristin Rethmann hatte bereits den ersten Platz mit der niedersachsischen Manschaft bei den Deutschen Jugend-Ländermeisterschaften errungen (der HMB berichtete) und wurde nunmehr überdies geehrt für den ersten Platz bei den Bezirksjugend-Einzelmeisterschaften in Bramsche. Kristin Rethmann belegte außerdem Platz acht bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Willingen.

Besonders beachtlich ist der Titel des Vize-Europameisters im Schnellschach, dem der 14-jährige Heiner Rieping belegte! Dazu war der jungen Hagener mit seinen Vereinskameraden nach Tschechien gefahren. Heiner Rieping freute sich aber außerdem über den dritten Platz mit der Mannschaft in der Jugendliga Niedersachsen. Die jüngsten Talente im Hagener Schachverein sind Jannik Bach mit zehn und  Kilian Böhning mit erst neun Jahren! Beide brachten außerordentliche Siege mit nach Hause: So belegte Kilian Böhning den ersten Rang bei den Bezirksjugend-Einzelmeisterschaften in Bramsche und darüber hinaus den zweiten Platz mit der Mannschaft U10 bei den Landesmeisterschaften in Goslar. Jannik Bach wurde Schnellschachpokalmeister U10 der Niedersächsischen Schachjugend und gewann überdies den dritten Platz bei den Landesjugend-Einzelmeisterschaften in Rothenburg in der U12. Wie der Jugendsprecher des Hagener Schachvereins, Sebastian Bergmeyer, erklärte, hätte Jannik Bach bei den Rothenburger Einzelmeisterschaften durchaus auch noch in der U10 spielen können und möglicherweise dabei sogar einen besseren Platz erringen können. Insofern ist der dritte Platz in der U12 ein beachtlicher Rang! Wie wichtig der Gemeinde die Belobigung ihrer Sportler ist, zeigte sich auch in der Anwesenheit von Vertretern aus Rat und Verwaltung. Neben Bürgermeister Dieter Eickholt waren auch der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Leonhard, der Leiter des Fachdienstes Kultur, Markus Hestermeyer, sowie Ratsherr Klaus Herkenhoff aus dem Schul-, Sport- und Kulturausschuss gekommen. (HMB 02.10.08)

 

 

Erstmals offen für andere Vereine

Hagener Schachverein spielt Jugendortsmeisterschaft aus

 

In den letzten Monaten wurde von 24 Teilnehmern eine offene Jugendortsmeisterschaft ausgetragen, darunter zwei Jugendliche aus Osnabrück. Nach neun spannenden Partien steht am Ende mit dem Hagener Nils Orschulik hauchdünn mit 7,5 Punkten, aber besserer Feinwertung vor dem punktgleichen Heiner Rieping als Sieger fest. Bester Osnabrücker ist Tilman List auf dem vierten Rang, bestes Mädchen ist Kristin Rethmann auf Platz sechs. Aller Ergebnisse, sowie die Tabelle: www.Hagener-Schachverein.de

(HMB 29.05.08')

 

 

Deutsche Meisterin im „Spiel der Könige“

Hagener Schachverein ehre zwölfjährige Kristin Rethmann

 

Seit den Anfängen des Hagener Schachverein e.V. hat es noch nichts vergleichbares gegeben: Mit zwölf Jahren holte die Hagener Schülerin Kristin Rethmann den Titelgewinn der Deutschen Meisterschaft in der Niedersachsenauswahl der Jugendmannschaft!

Mit sichtlichem Stolz auf die erfolgreiche, junge Repräsentantin der Gemeinde gratulierten Bürgermeister Dieter Eickholt und Manfred Heinsch als 1. Vorsitzender des Schachvereins der Deutschen Meisterin bereits am Freitag, dem 18. Januar, im Rahmen eines traditionellen Neujahrsessens im Restaurant „Zum Wiesental“. Grüße und Gratulationen des Vorsitzenden der Niedersächsischen  Schachjugend, des Landesspielleiters und des . Vorsitzenden des Schachbezirks Osnabrück-Emsland  überbrachte dabei auch Schachbezirksvertreter Heinz Bruweleit.

Dem Lob an Kristin Rethmann fügte Bürgermeister Eickholt die Anerkennung für die gute Jugendarbeit des Vereins an. Neben einer Medaille und einer Urkunde übergab Eickholt im Namen der Gemeinde ein Schachbuch an die Schülerin. Anstelle eines Pokals erhielt  Kristin Rethmann aus den Händen von Manfred Heinsch ein speziell für sie gefertigtes Schachbrett aus Chromnickelstahl mit entsprechender Gravurplatte.

In seiner Laudatio würdigte Heinsch die bereits ansehnliche Erfolgsliste der jungen Schachspielerin, die schon 2004 als Grundschülerin in der Schach-AG von Tim Collmann im Turnier gegen die Jugendlichen des Schachvereins mit beachtlichen Partien auffiel. Bereits vor ihrem Vereinsbeitritt im Februar 2005 hatte sie mehrere Preise und Pokale bei Turnieren gesammelt. Im Verein qualifizierte sie sich u. a. 2005 und 2007 jeweils als Vizemeisterin der Niedersächsischen Einzelmeisterschaft für die Deutschen Einzelmeisterschaften.

Neben Spieleiter und Trainer Karsten Bertram dankte Heinsch auch Kristin Rethmanns Eltern für deren Förderung und Unterstützung. Er zeigte sich zuversichtlich, dass dieser große Erfolg nur der vorläufige Höhepunkt ihrer Karriere ist.  „Wir möchten dich natürlich gerne noch lange bei uns behalten“, würdigte Heinsch die erfolgreiche Schachspielerin, „Nicht jeder Verein hat eine Deutsche Meisterin in seinen Reihen!“ M.H./dia (HMB 21.02.08)

 

Schachturnier im Bürgerhaus

Noch im alten Jahr fand im Bürgerhaus Natrup-Hagen ein Jugendschachturnier statt. In den letzten Jahren wurde dieses gut angenommene Turnier fast schon zur Tradition. Diesmal hatten die Teilnehmer mit widrigen Wetterverhältnissen (Blitzeis) zu kämpfen, weshalb es einige Absagen gab. Trotzdem fanden rund 45 SpielerInnen den Weg. Kurzfristig wurden verschiedene Altersklassen zusammengelegt, im Nachhinein wurde der Turnierleitung eine gute Arbeit bestätigt. Die Hagener konnten sich in den Turnieren U8 mit Kilian Böhning, U10/’U12 Justina Schreiber, U14 Matthias Worpenberg, und U16 Colin Wierum gewinnen, lediglich in der U9 musste man eine gute Leistung von Jana Böhm aus Oesede anerkennen.

(HMB 24.01.08)